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Ungewöhnlicher Leonaspis aus Marokko

 
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Mike



Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 409
Wohnort: Weiterstadt, Germany

BeitragVerfasst am: Do Okt 06, 2005 5:28 pm    Titel: Ungewöhnlicher Leonaspis aus Marokko Antworten mit Zitat

Nachfolgend ein Bild eines ungewöhnlichen Leonaspis sp. aus dem Emsium von Marokko. Herkunft entweder Jbel Issoumour oder Jbel Oufaten.

Ungewöhnlich deshalb, weil die Bestachelung und die Ausformung besonders erscheint. Man beachte die doppelten, extrem langen Makropleuren sowie die "teuflische" Ausrichtung der dreieckigen Pygidialstacheln.

Das Stück ist gerade mal 1,3 cm lang. Jegliche Hinweise auf die Art oder auf Vergleichsstücke im Internet werden jederzeit gerne entgegengenommen.

Gruß

Mike

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Jens
Gast





BeitragVerfasst am: Do Okt 06, 2005 6:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mike,

wieder ein tolles Teil von Dieter, vielleicht habe ich auch einen Ähnlichen, muß ihn mal zu Ende präparieren, ist auf jeden Fall nicht so einfach mit dem Teil, da gerade die Odontopleuriden von Marokko noch nicht gut bekannt sind. Wird sicher länger dauern.

Zumindest ist es ein echter Leonaspis, aber davon gibts in Marokko ne ganze Reihe verschiedener.

Grüsse,

Jens


Zuletzt bearbeitet von Jens am Di Okt 11, 2005 10:32 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Mike



Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 409
Wohnort: Weiterstadt, Germany

BeitragVerfasst am: Mo Okt 10, 2005 8:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jens ...

wodurch definierst Du einen "echten Leonaspis", was sind dabei Deine Kriterien? Cool

Übrigens hat mich Allart van Viersen mit einem Bild versorgt, daß die böhmische Art Leonaspis lochkovensis zeigt, die dem vorliegenden Stück speziell in Bezug auf das Pygidium sehr nahe kommt, lediglich die Makropleuren am 4/5. Segment scheinen nicht so lang zu sein.

Gruß

Mike
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Jens
Gast





BeitragVerfasst am: Di Okt 11, 2005 10:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mike, die vier gleich langen Stacheln am Pygidium sind das einfachste Unterscheidungsmerkmal gegenüber Kettneraspis (der weniger und unterschiedlich lange Stacheln hat), der Kopf ist wie bei den meisten Odontopleuren ziemlich ähnlich. Um ne echte Definition zu bringen, müßte ich nochmal Literatur wälzen, die ich gerade nicht hier habe. Die Thematik wurde aber i Yahoo-Forum schon durchgekaut, wenn ich micht recht entsinne.

Hier ein typischer Kettneraspis

http://www.trilobiten.de/Pictures/view_pic.php?view=32

Wenn Du magst, kannst du ja den böhmischen Vogel in das Album stellen, wo sich ja schon ein paar Odontopleuriden tummeln.

Grüsse,

Jens
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Mike



Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 409
Wohnort: Weiterstadt, Germany

BeitragVerfasst am: Mi Nov 02, 2005 4:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In der Tat, ich benutze auch in erster Linie die "Stachelcodierung" am Pygidium! Smile Du kannst nicht zufällig irgendwo was zu Leonaspis lochkovensis PRANTL & PRYBIL, 1949 auftreiben? Allart van Viersen hat mir ein Image gemailt. Bei diesem Trilo scheint es eine ähnliche Ausformung zu geben wie bei meinem Trilo (sich sacht einbiegende Langstacheln und sehr kleine, fast trigonale Stacheln dazwischen)

Gruß

M.
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Mike



Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 409
Wohnort: Weiterstadt, Germany

BeitragVerfasst am: Mi Nov 02, 2005 4:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ooops, das hatte ich schon mal erwähnt, glaub ich <g>

Gruß

M.
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Jens
Gast





BeitragVerfasst am: Mi Nov 02, 2005 6:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe leider vorerst keine Infos über die Art. Übrigens der Leonaspis? mit dem langen Nackenringstachel von Dieter Holland sieht ganz schön verrrückt aus.

Bis denne,

Jens
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Mike



Anmeldungsdatum: 02.11.2003
Beiträge: 409
Wohnort: Weiterstadt, Germany

BeitragVerfasst am: Mi Nov 02, 2005 7:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der hat jede Menge verrückter Sachen! <g>

M.
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Jens
Gast





BeitragVerfasst am: Do Nov 03, 2005 11:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe als Info zur Art nur etwas Text gefunden:

Leonaspis (Leonaspis) lochkovensis (Prantl & Pribyl, 1949). Die Art stamt aus Lochkov (Lochkov Formation, unteres Unterdevon) in Böhmen.

Aus dieser Zeit sind aus Marokko meines Wissen keine Trilobiten bekannt. Am Hamar Lagdad gibt es Vulkanite und Tuffe im Lochkow, nicht gerade einladene Trilobitenfazies.
Der Kalk bei deinem Leonaspis sieht nach Ems oder Eifel aus, ist aber sicher jünger als der Fundhorizont der tschechischen Stückes. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es in Marokko noch ne Handvoll oder ein paar Dutzend unbeschriebene Odontopleuriden gibt, aber vorher muß man die ganze Literatur zum Thema kennen und da kann ich im Moment nicht weiterhelfen.

Grüsse,

Jens
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Pavel



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beiträge: 141
Wohnort: Salzburg, Austria

BeitragVerfasst am: Do Nov 03, 2005 3:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nur zum Protokoll:
ich habe mir eine neue Liste von tschechischen Trilos angesehen (darunter auch die Odontopleuriden), leider keine Bilder -> da wurden viele Leonaspis-Arten beschrieben (oft nur nach Cranidien oder Pygidien) und die Gattung kommt von mittlerem Silurium bis zu mittlerem Devon vor.

Jens, ist es in dem marrokanischen Lochkovium wirklich so arg? In Böhmen sind die vulkanischen Zentren oft die triloreichsten Gebiete (Aulacopleura, Miraspis-Schiefer), obwohl in Pyroklastiken findet man kaum etwas, eher im Gestein aus den "ruhigeren" Zeiten...

Gruß Pavel
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Pavel



Anmeldungsdatum: 23.09.2004
Beiträge: 141
Wohnort: Salzburg, Austria

BeitragVerfasst am: Fr Nov 04, 2005 12:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein Link zur Seite von J. Brice- da gibst es eine Liste von einigen Arten (darunter auch Odontopleuriden) mit Vermerken über die entsprechende Literatur

http://jbricegayet.free.fr/pages/pagesgenerales/diagnosesIN.htm

Gruß Pavel
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